Blickwechsel - Jugendzeitung Hamburger Waldorfschulen

  1. IdentitätAusgabe 1 - Identität
  2. Second LifeAusgabe 2 - Second Life
  3. BildungAusgabe 3 - Bildung
  4. ZeitAusgabe 4 - Zeit

No1 - Identität

Für die erste Ausgabe haben wir die Frage nach der Identität des Menschen zum Titelthema gewählt. Denn wo auch immer wir begonnen haben, uns mit einer bestimmten Thematik auseinander zu setzen - sei es zu Magersucht, zu Träumen & Visionen oder zu anderem - immer wieder sind wir dabei auf die Frage nach dem eigenen Standpunkt gekommen. Wo stehe ich? Wo komme ich her? Was will ich?

Aber vor allem, wo gehe ich hin? Aus diesen Fragestellungen entstand der Titel, so wie er jetzt ist:
Identität - und wohin rennst Du?

Und eben diese Fragestellung zieht sich wie ein roter Faden durch die verscheidenden Texte. Entstanden ist so ein recht breit gefächertes Potpourrè. Ein jeder Text erlaubt einen ganz anderen und eigenen Blick auf die Frage nach der Identität des Menschen.

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No2 - Second Life

Es gibt Situationen im Leben, in denen man sich fragt: Was ist das denn hier? Was für ein Film läuft denn hier grad ab? Und man wundert sich und glaubt, man sei im falschen Film. Aber meistens ist es leider nicht der falsche Film. Es ist Real. Es ist die eiskalte Realität. Aber sie ist so seltsam, so unglaublich, so unannehmbar, dass man sie nicht als die eigene Realität begreifen möchte. Und man beginnt aus ihr zu fliehen ...

Aus diesen Beobachtungen an uns selbst und an anderen Menschen hat sich uns folgende Frage gestellt: Was heißt hier Realität? Denn was passiert, wenn man in obige Situation verstrickt ist? Man beginnt, eine zweite Realität aufzubauen, ein SECOND LIFE.

Wir alle, so scheint es, leben in irgendeiner Form in einem solchen Second life. Das Eigentliche, das, worum es wirklich geht im Leben, das bleibt auf der Strecke. Wie weit die Entfernung vom Sein sich gestaltet, und wie unterschiedlich die Form der Entfernung aussehen kann – dazu mehr ab Seite 19.

Wie in der vorigen Ausgabe auch ist so ein breit gefächerter Themenkomplex entstanden – alle verbunden durch die Frage: Second life ...und was ist deine Realität?

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No3 - Bildung

Blickwechsel erzählt eine Geschichte. Es erzählt die Geschichte eines jungen Menschen, der aufwacht und hinaustritt in sein Leben. Das allererste – aber auch grundlegende – ist die Frage: Wer bin ich? Also die Frage nach der eigenen Identität. Diese Frage zu beantworten ist jedoch weit mehr als nur ein kurzes Gedankenspiel, und unser junger Held oder unsere junge Heldin kann sie nicht lösen, beißt sich fest daran, bleibt stehen – Stillstand. Einziger Ausweg: Second life. Es nicht wahrhaben wollen, die Frage nach sich selbst nicht zufriedenstellend und jetzt sofort beantworten können, die Flucht in eine Zweitrealität, die erklärbar, erfassbar ist – oder zumindest so scheint. So weit, so gut. Doch was muss dieser Mensch mitbekommen, was muss er erfahren haben, um diese Momente der Sinnlosigkeit zu überstehen? Da kommt nun die Bildung ins Spiel. Und damit verbunden – die Schule. In der Situation, in der unsere Titelhelden stehen, hilft es herzlich wenig, Kurvendiskussionen und Geschichtsdaten reproduzieren zu können – nein, hier sind ganz andere Fähigkeiten und Kompetenzen gefragt – eine umfassende Persönlichkeitsbildung und Stärkung. Bietet die Schule von heute, die Bildung im herkömmlichen Sinne die Möglichkeit dafür? Oder vergrößert sie nur den Abgrund zwischen Second und First life? So also die Frage: Bildung ... und was ist Schule für Dich?

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No4 - Zeit

Darüber herrscht beim Thema Zeit Eingkeit: Wir haben meistens anscheinend zu wenig davon. Es lag also nahe, sich genauer mit dem Element zu befassen, das in unserer Überflussgesellschaft zunehmend zur Mangelware wird. Wir leben mit ihr, durch sie und haben sie irgendwann in messbare Einheiten eingeteilt, um uns in diesem endlos dahinfließenden Strom zu orientieren. Mithilfe von Daten und Uhrzeiten hoffen wir in diesem Strom nicht unterzugehen und koordinieren damit alles, was wir tun: wann wir Kaffee trinken, schlafen, arbeiten gehen. Dabei bleibt des öfteren mal der Moment auf der Strecke. Viele Gedanken also, etwas Verwirrung und einige Fragen:
Was haben wir für ein Verhältnis zur Zeit, was treibt uns an, und was fordert die heutige Zeit von uns?

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Blickwechsel – Der Anfang

Hamburg, November 2006. Das Telefon klingelt: „Hey, lass uns eine Zeitung machen, hamburgweit mit allen Waldorfschulen.“ „Okay hört sich gut an, machen wir“. So ähnlich fing es an. Einige Tage später konnte man an den schwarzen Brettern der Schulen einen Zettel finden:
„Insgesamt ist kein trockenes Informationsblatt angedacht, sondern eine Lebens- und Schülernahe, interessante Zeitung, kurz – eine interaktive Plattform. Alles weitere – das Layout, der Name der Zeitung, die Auflage – wird in dem Redaktionskreis diskutiert und entschieden werden. Das oben Genannte sind erste Ideen, ein erstes Konzept, wie das Projekt sich gestalten könnte. Es ist kein festgelegter Aktionsplan. Es ist Platz für deine Ideen, für deine Vorschläge – alles ist machbar. Bei Interesse bitte melden“

Anfang 2007 dann das erste Treffen, verschiedene Leute, verschiedene Ideen. Und es sollte noch ein Jahr verstreichen, bis die erste Ausgabe druckfrisch in den Händen der Redaktion lag. Ein Jahr, in dem das gesamte Zeitungskonzept erstellt wurde - vom Inhaltsverzeichnis bis zum Layout. An Ideen mangelte es nicht und das nötige Fachwissen sammelte sich durch experimentieren und einige Unterstützter an. Nicht zu vergessen die Namensfindung. Eigentlich als Rubrik gedacht, war auf einmal klar: Blickwechsel, das ist unsere Zeitung. Das ist der Name und das Programm.

In einer Projektbeschreibung Ende 2007 lies sich folgendes lesen:
„Die Zeitung soll den Blick der jungen Menschen auf Themen lenken, die in anderen Medien nicht beachtet werden. Unsere Zeitung soll Denkanstöße liefern, die Leser dazu auffordern, ihren Blick zu ändern, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und dazu animieren, „Aktion zu ergreifen“. Die Zeitung soll außerdem eine Plattform sein für eine bessere Kommunikation der Schüler untereinander und der Kreativität unser MitschülerInnen einen Ort der Verwirklichung geben.

Zielgruppe der Zeitschrift sind (vorerst) alle OberstufenschülerInnen (Klassen 9-13, 15-19 Jahre) der Hamburger Waldorfschulen. Es können ca. 1000 Schüler im gesamten Hamburger Raum erreicht werden. Die Auflagenstärke soll bei 800-1000 Stück liegen. Die erste Ausgabe wird Ende des Jahres erscheinen. Die Zeitschrift soll 64 Seiten umfassen und ohne Werbung auskommen, finanziert sich also durch Fördergelder und Spenden sowie den Verkauf.“

Bis auf das Erscheinungsdatum traf alles zu. Etwas später als geplant, am 14. Februar 2008 dann wurde an allen Hamburger Waldorfschulen und an weiteren Schulen in der Umgebung die erste Ausgabe unter das Volk gebracht: „Identität - ...und wohin rennst du“.

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Kontakt / Impressum

Blickwechsel, Jugendzeitung der Hamburger Waldorfschulen

Seitenkonzept: Lukas Stolz, Martin Dreher
Umsetzung: Martin Dreher – Mercutio-Design.de

Lukas Stolz
Mellande 36
22393 Hamburg

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Sponsoren

GTS Treuhandstiftung Hamburg: (Link)
Geldzuschuss und Raumkosten.
GTS - Hamburg. Zukunft geben.

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In Zahlen

Ausgaben: 4
Auflage pro Ausgabe: 1000 Stück
Dauer des Projektes: 29 Monate
Beteiligte Schulen: 6
Produktionskosten letzte Ausgabe mit CD: 3.272,98 €
Förderung pro Ausgabe durch GTS Treuhandstiftung: 400,-€

1. Ausgabe - Identität
Redakteure: 14
Seiten: 59

2. Ausgabe - Second Life
Redakteure: 12
Seiten: 66

3. Ausgabe - Bildung
Redakteure: 13
Seiten: 74

4. Ausgabe - Zeit
Redakteure: 13
Seiten: 72

Anzeigen Gesamt: 0
Finanzieller Verlust nach Ende des Projektes: 200,-€
Auszeichnungen: 3

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Personen

No.1- Identität
Initiator: Kim-Fabian von Dall'Armi, Lukas Stolz
Chefredakteure: Kim-Fabian von Dall'Armi (V.i.S.d.P.), Simon Berg
Layout: Philip Wilson
Redaktion: Alba Klußmann, Hannah Zewu-Xose, Hubertus Schwarz, Isabella Bopp, Lukas Stolz, Lillian Senfft von Pilsach, Nina-Marie Kühn, Pia Dombrowski, Samuel Hartenberg, Shahin Sharasbi, Sophia Stöhr, Valentin Hoepfner

No.2 - Second Life
Chefredakteure: Kim-Fabian von Dall'Armi (V.i.S.d.P.), Simon Berg
Layout: David Kurth, Kim-Fabian von Dall'Armi
Redaktion: Hannah Zewu-Xose, Hubertus Schwarz, Isabella Bopp, Inga Schulz Lukas Stolz, Moritz Thörl, Nina-Marie Kühn, Pia Dombrowski, Samuel Hartenberg, Zandile Drako

No.3 - Bildung
Chefredakteure: Kim-Fabian von Dall'Armi (V.i.S.d.P.), Lukas Stolz
Layout: David Kurth, Kim-Fabian von Dall'Armi
Redaktion: Anna Petersen, Carlotta Strauß, Hannah Zewu-Xose, Hubertus Schwarz, Isabella Bopp, Inga Schulz, Katharina Gerszewski, Lila-Zoe Krauß, Nina-Marie Kühn, Pia Dombrowski

No.4 - Bildung
Chefredakteure: Lukas Stolz, Anna Petersen
Layout: David Kurth, Lukas Stolz
Redaktion: Carlotta Strauß, Felicitas Jarchow, Hannah Zewu-Xose, Hubertus Schwarz, Isabella Bopp, Inga Schulz, Katharina Gerszewski, Lila-Zoe Krauß, Nina-Marie Kühn

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